Die Geozug Ingenieure AG ist neu Teil der SEU-Gruppe
Die 1964 gegründete Ingenieurunternehmung aus Baar gehört seit dem 14. Oktober 2026 zur Swiss Engineers United (SEU). Alle drei Inhaber führen das Unternehmen operativ weiter, Romano Hofmann nimmt Einsitz im Verwaltungsrat der SEU. Ein Beispiel dafür, wie das SEU-Modell in der Praxis funktioniert.

Die Geozug Ingenieure AG gehört seit dem 14. Oktober 2026 zur Swiss Engineers United AG. Das Unternehmen aus Baar mit rund 50 Mitarbeitenden bietet seit 1964 Dienstleistungen für Bund, Kantone, Gemeinden und private Bauherrschaften an. Nach der HMQ AG (2022) und der ING PLUS AG (Januar 2025) ist die Geozug Ingenieure AG die dritte Tochtergesellschaft. Die Gruppe beschäftigt damit über 120 Mitarbeitende, darunter 18 Lernende, an zwölf Schweizer Standorten.
Was die Inhaber bewegt hat
«Wir wollen die Zukunft der Geozug Ingenieure AG langfristig sichern. Gemeinsam mit den Partnerunternehmen der SEU können wir die nächsten Schritte leichter angehen als alleine. Wichtig ist uns dabei, dass wir die Geozug Ingenieure AG mit unserem Team weiter eigenständig führen werden», sagt Romano Hofmann, Mitglied der Geschäftsleitung der Geozug Ingenieure AG. Mit dem Vollzug der Transaktion am 14. Oktober 2026 wurde er gleichzeitig auch in den Verwaltungsrat der SEU gewählt. Die bisherigen Inhaber haben sich ebenfalls an der SEU-Gruppe beteiligt.
Was bleibt
Die Geozug Ingenieure AG bleibt, was sie ist: eine eigene Marke, eigene Geschäftsleitung, eigene Standorte. Die bisherigen Mitglieder der Geschäftsleitung führen die Unternehmung und ihre Abteilungen unverändert weiter. Die Kunden behalten ihre Ansprechpersonen. Für alle Mitarbeitenden, darunter neun Lernende, laufen die Anstellungs- und Lehrverhältnisse unverändert weiter.
Was dazukommt
Über die Gruppe erhält die Geozug Ingenieure AG Zugang zu geteilter Kapazität bei Auftragsspitzen, zur digitalen Beweissicherungsplattform und zu gemeinsamen Vorhaben in IT-Sicherheit, KI-Innovation, Marketing und HR. Zukunftsthemen wie BIM und 3D-Datenproduktion gehen die Gesellschaften gemeinsam an. Die 3D-Datenproduktion in Indonesien mit über 80 Fachleuten steht als zusätzliche Kapazität zur Verfügung. Projektführung, Qualitätsverantwortung und Kundenbeziehungen bleiben dabei bei den Schweizer Spezialisten.
Ein Inhaber über seine Erfahrung
«Wir hatten genügend Zeit, das Modell in Ruhe zu prüfen und uns bewusst für diesen Schritt zu entscheiden. Im Tagesgeschäft führen wir unser Unternehmen weiterhin eigenständig. Für unsere Mitarbeitenden ist der Eigentümerwechsel im Arbeitsalltag nicht spürbar und unsere Kunden können weiterhin auf dieselben Ansprechpersonen und die gewohnte Qualität zählen. Gleichzeitig gibt uns der Austausch innerhalb der Gruppe neue Impulse und zusätzlichen Rückenwind», sagt René Meile, Geschäftsführer der ING PLUS AG. Sein Unternehmen gehört seit Januar 2025 zur Gruppe.
Auch ohne akute Nachfolgefrage
Ein Gespräch mit der SEU muss nicht mit der Nachfolge beginnen. Etablierte Ingenieurbüros, die sich gezielt weiterentwickeln wollen, finden in der Gruppe zusätzliche Kapazität, digitale Produktionsleistungen und unternehmerischen Rückhalt, bei voller Eigenständigkeit von Marke und Führung.
Der Weg: vier Schritte, Ihr Tempo
Vertrauliches Erstgespräch, Vertiefung zu Zahlen und Rollen, gemeinsames Modell mit Kaufpreis und Rückbeteiligung, Vollzug und Übergang. Jeder Schritt ist vertraulich und unverbindlich. Wie schnell es vorwärtsgeht, bestimmen Sie. Modell verstehen
Sprechen wir vertraulich über Ihre Situation
Ob konkrete Nachfolge, interne Lösung oder erste Orientierung: Ein persönliches Gespräch zeigt schnell, ob die SEU zu Ihrer Firma und Ihren Zukunftsplänen passt. Auf Wunsch unterzeichnen wir vor jedem Unterlagen-Austausch eine Vertraulichkeitsvereinbarung. Christian Vetsch erreichen Sie unter +41 58 521 19 00 oder christian.vetsch@seu.ch.