HMQ AG: Digitale Ingenieurkunst und starke regionale Verankerung
Vermessung, Gebäudeaufnahme, BIM und digitale Beweissicherung. Wie die HMQ AG als erste Tochtergesellschaft der SEU Präzision und Digitalisierung verbindet.
Die Bau- und Immobilienbranche steht unter Druck: komplexere Bauprojekte, engere Terminpläne, steigende Anforderungen an Dokumentation, Nachhaltigkeit und Rechtssicherheit. Wer hier erfolgreich sein will, braucht Ingenieurpartner, die Präzision, Digitalisierung und regionale Verankerung glaubwürdig verbinden.
Genau an dieser Schnittstelle positioniert sich die HMQ AG, die erste Tochtergesellschaft, die Swiss Engineers United (SEU) im Jahr 2022 in die Gruppe aufgenommen hat. Heute ist HMQ einer der wichtigsten Pfeiler unseres Engineering-Netzwerks und ein starkes Aushängeschild für die digitale Zukunft des Schweizer Bauwesens.
Wer HMQ ist und wofür das Unternehmen steht
Die HMQ AG ist ein etabliertes Schweizer Ingenieur- und Planungsunternehmen mit Standorten in mehreren Regionen der Schweiz. Im Zentrum stehen:
- Vermessung und Geomatik
- Gebäudeaufnahme und 3D-Modelle
- BIM-Modellierung und digitale Zwillinge
- Beweissicherung und Bauwerksüberwachung
- Projektentwicklung und Planung von Bauprojekten
HMQ begleitet Bauherrschaften, Projektentwickler, Planer und die öffentliche Hand, von der ersten Idee bis zum punktgenauen, digitalen Abbild ihrer Gebäude und Infrastrukturen. So entstehen Entscheidungsgrundlagen, die nicht nur auf Erfahrung, sondern auf präzisen Daten und vernetzten digitalen Prozessen beruhen.
Ein Blick auf die Referenzen zeigt den eindrücklichen regionalen und nationalen Fussabdruck des Unternehmens, mit Projekten für private und öffentliche Auftraggeber in mehreren Regionen der Schweiz. Als Tochtergesellschaft von Swiss Engineers United bringt HMQ seine Spezialkompetenzen in eine wachsende Gruppe ein und profitiert gleichzeitig von einer Plattform für Digitalisierung sowie gemeinsame Produktions- und Backoffice-Dienstleistungen. KI-Anwendungen baut die Gruppe gerade auf.
Gebäudeaufnahme und 3D-Modelle: die Basis für smarte Bauprojekte
Ein Schwerpunkt von HMQ liegt in der Gebäudeaufnahme komplexer Bestandsobjekte. Hier schafft das Unternehmen Transparenz, wo Pläne fehlen, überholt sind oder den heutigen Anforderungen nicht mehr genügen. Mit modernen Messverfahren, Laserscanning und durchdachten Workflows entstehen:
- präzise 2D-Bestandspläne
- hochdetaillierte 3D-Modelle
- BIM-Modelle als Grundlage für Umbauten, Sanierungen und Betrieb
So wurde etwa für The Dolder Grand in Zürich eine umfassende Gebäudeaufnahme als Basis für Planung, Unterhalt und Weiterentwicklung realisiert. Auch in der PostFinance Arena in Bern hat HMQ mit 3D-Aufnahmen und digitaler Modellierung gezeigt, wie Bestandsdaten heute aufbereitet sein können: detailreich, konsistent und langfristig nutzbar.
Für Bauherrschaften und Projektentwickler bedeutet das: weniger Überraschungen in der Ausführungsphase, bessere Kalkulierbarkeit von Kosten und Risiken und eine solide Datenbasis für die nächsten Jahrzehnte.
Beweissicherung: ein Aushängeschild unter mehreren Innovationsfeldern
Besonders sichtbar wird die Innovationskraft von HMQ in der Beweissicherung. Wo gebaut wird, entstehen Erschütterungen, Setzungen und mögliche Schäden an bestehenden Gebäuden und Anlagen. HMQ sorgt für Klarheit, bevor Konflikte und Rechtsstreitigkeiten entstehen.
Über die letzten Jahre hat das Unternehmen mehr als 2'000 Beweissicherungsaufträge in der ganzen Schweiz abgewickelt. Dazu gehören anspruchsvolle Projekte wie das Labitzke-Areal in Zürich, wo verschiedenste Gebäude und Strukturen im Umfeld grosser Bauarbeiten professionell dokumentiert wurden.
Das Besondere: HMQ hat die Beweissicherung konsequent digitalisiert. Mit der eigenen Beweissicherungs-App werden Aufträge geplant und koordiniert, Aufnahmen strukturiert erfasst, Daten standardisiert dokumentiert und Resultate transparent bereitgestellt. Die App ist damit nicht nur ein internes Werkzeug, sondern ein Qualitäts- und Effizienztreiber für Bauherrschaften, Projektpartner und Versicherungen.
Von der Region in die Gruppe: wie HMQ und SEU sich ergänzen
HMQ ist stark in seinen Regionen verankert, etwa in Graubünden, in der Region Zürich oder im Mittelland. Diese Nähe zu Gemeinden, Behörden, Architekten und Bauherrschaften ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Gleichzeitig wirkt die Einbettung in die SEU-Gruppe wie ein Verstärker:
- Gemeinsame Nutzung von HMQ ASIA für digitale Produktionsprozesse, etwa 3D-Modellierung und Datenaufbereitung
- Plattformen für Digitalisierung, etwa bei der Auswertung grosser Datenmengen oder beim Monitoring von Bauwerken. KI-gestützte Auswertung ist im Aufbau.
- Professionelle Backoffice-Dienstleistungen in HR, Finanzen, Marketing, Einkauf und IT
- Know-how-Transfer innerhalb der Gruppe bei neuen Geschäftsfeldern, Tools oder Prozessen
So kann HMQ sich auf das konzentrieren, was den grössten Kundennutzen stiftet: hochpräzise Ingenieurleistungen, starke Projektteams und gelebte Kundennähe. Alles andere wird dort gebündelt, wo Skaleneffekte und Gruppensynergien sinnvoll sind.
Mehrwert für Bauherren, Projektentwickler und Talente
Für Bauherrschaften und Projektentwickler bedeutet die Zusammenarbeit mit HMQ und SEU:
- Zugang zu einem Partner, der Gebäudeaufnahme, 3D-Modelle, BIM-Modellierung, Vermessung und Beweissicherung aus einer Hand anbietet
- eine Kombination aus lokaler Verankerung und gruppenweiten digitalen Standards
- skalierbare Ressourcen, vom Einzelprojekt bis zum Portfolio
Für Gemeinden und Behörden entstehen Vorteile durch langjährige Erfahrung in amtlicher Vermessung, Leitungskataster und Web-GIS, durch strukturierte Daten, die sich nahtlos in bestehende Systeme integrieren, sowie durch Unterstützung in der Digitalisierung von Abläufen, von Baugesuchen bis zu raumbezogenen Informationssystemen.
Für Talente ist HMQ attraktiv, weil klassische Ingenieurdisziplinen mit digitalen Arbeitsweisen verbunden werden, weil man an Referenzprojekten mit hoher Sichtbarkeit mitarbeiten kann und weil ein Umfeld besteht, in dem die persönliche Entwicklung ernst genommen wird, von den Lernenden bis zur erfahrenen Projektleitung.
Die Gruppe als Verstärker
Die Integration von HMQ als erste Tochtergesellschaft von Swiss Engineers United im Jahr 2022 war ein wichtiger Schritt für beide Seiten: für SEU als Aufbau einer starken Engineering-Plattform und für HMQ als Sprungbrett in eine noch digitalere Zukunft. Oder wie es Stefan Collet, Geschäftsführer HMQ AG, auf den Punkt bringt:
Für uns ist die Gruppe kein Korsett, sondern ein Verstärker. Wir bleiben lokal verankert und sind bei Themen wie Beschaffung, Digitalisierung und Know-how-Transfer nicht mehr alleine.
Genau in diesem Sinne entwickeln wir die Zusammenarbeit weiter: HMQ bringt seine Stärke in Vermessung, Gebäudeaufnahme, 3D-Modellen, BIM-Modellierung und Beweissicherung ein. SEU sorgt für die passende Plattform, damit diese Stärke im Markt noch besser sichtbar wird.